Rezensionen

MONSTER

 

„Es geht um Unschuld und Scham, um Angstlust und Eros; Feimers Sprache ist so präzise wie poetisch. Mit mal traumwandlerischen, mal cineastischen Bildern tut sich auf gut 100 Seiten ein Universum menschlicher Abgründe auf, so schwarz, dass man nur staunen kann, wenn es unerwartet auch Licht reflektiert.“ Jana Volkmann für Buchkultur

 

„Denn dieser radikale, radikal zugespitzte, radikal ambitionierte Text gibt kaum Antworten. Vielmehr verschleiert er Wege, Zugänge, Lösungen, vor allem Auflösungen jeglicher Art. …Doch allein schon Isabella Feimers Versuch des heutzutage so arg selten zu findenden literarischen Extremismus, in dem volles Risiko gegangen wird, in dem es um alles geht, verdient Respekt.“ Alexander Kluy für Wiener Zeitung

„Ein Buch wie ein Film. In ihrer Erzählung setzt Isabella Feimer gekonnt auf Atmosphärisches. Sie etabliert eine Art atemlosen Stillstand, eine Orientierungslosigkeit, die in zahlreichen von Obsessionen getriebenen Flashbacks erklärbar wird.“ APA/Tiroler Tageszeitung

 

TIEFSCHWARZ ZU UNSICHTBAR

„Metaphernreiche lyrische Prosa abseits konventioneller Muster … Was bleibt, ist ein „Lebensmanierismus“, der „rokoko im Blick“ und „Barock um die Hüften“ um die „elende Selbstbezogenheit“ der heutigen Menschen weiß und nostalgisch zurückblickt auf Idyllisches, das es allerdings wahrscheinlich nie gegeben hat.“ Simone Klein für Bibliotheksnachrichten

 

 

STELLA MARIS

"Isabella Feimer bricht in ihrem futuristischen Roman "Stella Maris" die Science-Fiction-Literatur auf einen menschheitsgeschichtlichen Kern herunter. ... Stilistisch gelingt Isabella Feimer mit jeder neuen Veröffentlichung ein leicht veränderter Duktus, wobei es immer um eine metaphernreiche, streckenweise lyrische Erzählweise abseits konventioneller Muster geht.“ Christa Nebenführ für Buchkultur

 

„Sie stürzt sich ins Meer der Wörter und erkennt offenbar rasch, dass diese für die einfache Sinnproduktion nicht zu haben sind. Zu bunt treibt es die Sprache, als dass sich Isabella Feimer auf eine Geschichte, die sich ohne Widerrede niederschreiben ließe, einlassen will. … Der Mensch als Kollektivwesen hat versagt, diese Einsicht will uns Isabella Feimer mitgeben. Ihr Mittel gegen Kleingeisterei und Stumpfsinn ist Hellhörigkeit und Sprachsensibilität.“ Anton Thuswaldner, Salzburger Nachrichten

 

„Isabella Feimer schafft eine tiefgründige Chronik des Individuums von seiner Geburt bis zum Tod. … Eine poetisch-berauschende, bisweilen aber auch grausame Sprache lässt angenehm erschaudern.“ Neues Deutschland.de

 

„Sie entwickelt eindrückliche, bisweilen herausfordernd widersprüchliche Bilder, reich an Details, randvoll mit Atmosphäre. „Stella maris“ ist ungemein ambitionierte, unbequeme Prosa. An keiner Stelle angestrengt… .“ Joachim Leiter, Tiroler Tageszeitung

 

"Stella maris ist keine Erzählung, es sind vielmehr Mediationen einer Suchenden, verbunden durch die Zufälligkeit der Existenz. Zu Beginn der Lektüre scheint bloß Eva zwischen den verschiedenen Realitäten zu oszillieren, zum Ende hin übernimmt man selbst diese Rolle und bekommt zumindesten den Hauch einer Ahnung vom unsterblichen Leben.“ Erkan Osmanovic, Literaturhaus Wien

 

„Was sehr früh auffällt ist der schwärmerische Duktus, der ständig auf eine transzendente Ebene, in höchste Höhen zu verweisen scheint und einem permanentes Aufwallen gleichkommt. Die Protagonistin stellt sich dem/r Lesenden als erzählende und bekennende Stimme dar, fragmentarisch und doch entblößt, ohne Netz und doppelten Boden und doch auch nebulös. Man muss sich eine Vorstellung der Figur und die Ausmaße des Narrativ erst Stück für Stück erarbeiten und gänzlich erkennen kann man beides nie, es bleibt ein Rest Geheimnis in den Windungen zurück, nachdem das Buch geschlossen wurde.“ Timo Brandt, LyrikPoemVersGedicht

 

"So ist Stella Maris nicht nur ein orgiastischer Sprachrausch für Fans poetischer Science-Fiction, sondern durchaus auch als gesellschaftskritischer Kommentar auf aktuelle Entwicklungen und ungute Wiederholungen der Geschichte zu lesen.“ Anja Kümmel, Bremer Tageszeitung

 

"Mit Stella Maris ist ihr ein Werk gelungen, in dem jeder Satz auch einzeln zählt und nicht nur im Verband. Die roten Fäden sind dennoch stark genug, dass sie einen durch den Text vorwärts ziehen und die Leser nicht hängen lassen. Prosa vom Feinsten für diejenigen, die sich ungern von schnöder Handlung ablenken lassen.“ Linda Stift, die Presse, Spectrum

 

 

TROPHÄEN

"Isabella Feimer hat mit Trophäen einen dichten Beziehungs-, aber auch Beziehungstext im Sinne einer Vorwurfslitanei gewoben. ... Das geht tiefer unter die Haut als jede konventionell spannend erzählte Handlung. ... Stilistisch in brillanter Weise innovative Lektüre über Gefühle.“ Christa Nebenführ für Buchkultur

 

"„Trophäen“ ist kein klassischer Liebesroman, sondern ein Roman, der mit unbändiger Fantasie überrascht und durch eine außergewöhnliche, ja abnorme Charakterzeichnung besticht. Die verkehrte Welt, die von Isabella Feimer in „Trophäen“ kreiert wird, spiegelt sich in ihrer Sprache wider. Isabella Feimer sprengt mit ihren fantasievollen, originellen und poetischen Worten die prosaischen Grenzen des Romans und kreiert mit ihrem Schreibstil einen hohen Wiedererkennungswert.“ Monika Maria Slunsky für Literaturhaus Wien

 

"Feimer bewegt sich dabei auf höchst kunstvollem, vielschichtigem und formbewusstem Erzählniveau. Sie ist achtsam im Umgang mit der Sprache wie der Präparator mit seinem Tier, sie bearbeitet, modelliert und rhythmisiert, hier schillert jedes Wort an seinem Platz. Weil vieles verknappt bleibt, erwartet die Lesenden ein weiter Imaginationsraum. Die Welt der “Zwischenorte” in Trophäen ist eine der Dämmerung, der Dunkelheit, der Kälte, der Träume und der Stille, vor allem eine der Schatten. In ihr findet Märchenhaftes ebenso Platz wie Schauriges.“ Senta Wagner für Hotlistblog

 

"In poetischer, lyrisch anmutender Sprache schafft die Autorin Bilder, die sich dauerhaft in das Gedächtnis der LeserIn einprägen. Bilder von Anziehung und Abstoßung, Liebe und Hass.

Einmal mehr stellt Isabella Feimer mit ihrem neuen Roman unter Beweis, daß sie zu den interessantesten Stimmen der österreichischen Gegenwartsliteratur gehört.“ Christian Gröger für Tyrolia Buchblog

 

"Sprachgewaltig nimmt uns die Österreicherin mit auf eine dunkle Reise. Dabei kleiden wunderschöne Worte eine heftige, böse Geschichte in ein hypnotisches Gewand. Die Sogkraft des Textes entfaltet sich gleich von Anfang an und zieht den Leser bis zum schrecklichen Ende in den Bann. Geschuldet ist dies dem außergewöhnlichen Stil der Autorin und man fragt sich: wie schön kann man eine derart abtrünnige Story erzählen? Effektvoll dosierte Neologismen tragen ebenfalls zu dem kunstvoll arrangierten Gesamtgefüge bei. Worte wie „jugendstilverziert“ oder „schatzkistenversperrt“ stehen in ihrer Schönheit einer Shakespear´schen Wortkreation wie „unsternbedroht“ in nichts nach.“ Thomas Stumpf für Webcritics De

 

 

IN ERWARTUNG EINER FREMDE

"Aneignung des Sehnsuchtslandes und gleichzeitiger Verlust bisheriger Sicht- und Erlebensweisen, Zweisamkeit und Einsamkeit im Wechselspiel, befangen in Erwartungshaltungen und befreit im gelebten Augenblick, pathetische Attitüde nicht aussparend: Es ist ein Experiment auf verschiedenen Ebenen, auf das sich Feimer und Poor eingelassen haben. „Gestrandet und angekommen, nicht auf der Flucht, unsere innere Poesie als Treibgut“, so lautet das Selbstverständnis der Reisenden, die von Buenos Aires aus bis Chile kommen. Dass die Fremde letztlich gar nicht so fremd wie erwartet scheint, enttäuscht und erleichtert zugleich."

APA / Tiroler Tageszeitung

 

"Die Unmittelbarkeit der Reiseerlebnisse erreicht Leser und Betrachter gerade durch die Überhöhung des Realen mit besonderer Wucht ... Ein Sehnsuchtsbuch über Chile und Argentinien, bei dem man lesend und schauend fast einen Auftrag empfindet, die Segel zu hissen und sich auf den Weg ins Ungewisse zu machen."

Christa Nebenführ für Buchkultur

 

 

ZEIT ETWAS SONDERBARES

"In einer poetisch verdichteten, bilderreichen Kunstsprache entwirft Isabella Feimer auf nur 138 Romanseiten das erschütternde Lebensbild einer vom Schicksal ent- und getäuschten Frau, die nur eines will: vergessen. Der raffinierte Handlungsaufbau, der anspruchsvolle Sprachstil, die sensible Charakterzeichnung und ein umsichtiges Lektorat machen diesen Kurzroman zu einer lohnenden Lektüre!“ Elisabeth Zehetmayer für biblio.at

 

"Einmal mehr beeindruckt mich Isabella Feimers poetische Sprachkunst. Ihr Verständnis von Sprache und dem, was Literatur im besten Falle zu leisten vermag, Realitäten zu schaffen, Welten zu erzeugen, ist in der Riege der jüngeren österreichischen AutorInnen ohne Beispiel.

Ein fantastisches, leider viel zu kurzes Werk.“ Christian Groeger für Tyrolia-Buch

 

"Zeit etwas Sonderbares ist eine sprachlich dichte, furiose und berührende Studie über "ein Leben, das doch nicht war", über Gewalt und deren Zerstörungskraft, über das Stillstehen und Vergehen der Zeit, über Träume und Enttäuschungen, Erinnerung und Vergebung.“ Sabine Schuster für Literaturhaus Wien

 

"Der neue Roman der in Wien lebenden Autorin und Regisseurin Isabella Feimer ist jedoch weniger ein sonderbares als ein besonderes Buch, das mit einer ungewöhnlichen Sprache besticht..So viel Leid und Düsternis wäre kaum auszuhalten, hätte Isabella Feimer nicht eine ganz eigene Form gefunden, damit umzugehen..Die Seele ist ein weites Land, und „Zeit etwas Sonderbares, Zeit eine leere Landschaft, die sich in die kahlen Mauern legt, Zeit eine Seifenblase, in der man gefangen und die niemals zerplatzt“. Dass dazu nur ein Pieks genügen würde, lässt Feimer ihre Figuren nicht erkennen. Konsequent, aber unbarmherzig.“ APA / Tiroler Tageszeitung

 

 

DER AFGHANISCHE KOCH

"Große Unmittelbarkeit, ein meandernder Sprachrythmus sowie raffiniert wechselnde Erzählperskektiven charakterisieren den im Präsens verfassten Debütroman. Realistisch und nie beschönigend beschreibt sie Vertreibung, Flucht, Tod und Folter. ... Eine klug komponierte Geschichte, die den interessierten LeserInnen viel Raum für eigene Deutungen bietet.“ Elisabeth Zehetmayer für Salzburger Bibliotheksnachrichten

 

"Die Erzählung wirkt unmittelbar und zieht den Leser mit sich durch Wien und an seine Ränder. Eine klare und sichere Stimme erzählt hier von den Gedanken einer jungen Frau zu ihrer Beziehung, zu Nähe und Selbstständigkeit, und thematisiert dabei zugleich die Schwierigkeit, einer Geschichte gerecht zu werden.“ Sabine Schönfellner auf www.eselsohren.at

LINKS

Telegramme für Literatur,

Entre Nous zu "Stella Maris":

http://www.neue-telegramme.ch/7844760/renaissance

Artikel Augustin

Februar 2016

Autorinnenportrait in der Tiroler Tageszeitung:

http://m.tt.com/kultur/9335045-91/realit%C3%A4t-durch-%C3%BCberh%C3%B6hung-anschaulich-machen.csp?tab=diskussion

 

"Zeit etwas Sonderbares" rezensiert, Literaturhaus Wien:

http://www.literaturhaus.at/index.php?id=10446

 

Literaturblog: Prager Literaturhaus:

http://blogs.tschechien-online.org/literaturhaus/author/isabella-feimer/

 

"Der afghanische Koch" in einer Rezension von Laila Mahfouz:

http://www.431verstaerker-magazin.de/2014/02/25/lesung-isabella-feimer-bereichert-die-harburger-auslese-mit-der-afghanische-koch/

 

"Der afghanische Koch" auszugsweise in einer Weblesung im schönen Hamburg:

http://www.literaturinhamburg.de/Weblesungen.php?id=2&lesid=739&lesautor=276

 

"Der afghanische Koch" rezensiert von Senta Wagner im Rahmen eines Verlagsporträts:

http://culturmag.de/litmag/der-septime-verlag-im-portraet/77982