Theater

 

 

Von 1999 bis 2013 Inszenierungen in der Freien Theaterszene Wiens und Niederösterreichs,

zum Beispiel

Kosmostheater, Rabenhof, Ensembletheater am Petersplatz, TheatermbH, Theater Forum Schwechat,

aber auch an alternativen Spielstätten.

 

 

Text und Regie:

Pornoladen, Kosmos Theater Wien

Der letzte Tango der Sophie R., Atelier Köberl Wien

Vor dem Leben, Ensembletheater und Dschungel Wien.

 

 

Textauszüge: 

 

Pornoladen:

"Das Glück hat ein Ablaufdatum, ist keine rosa Häschenbatterie, die rennt und rennt. Hat eine natürliche Begrenzung, so auch ich. Was kann ich dafür, dass mich abgegrenzte Räume, eingeschränkte Lebenssituationen und glücklose Liebesbeziehungen anziehen? Aber ich will nicht bloß überleben und ängstlich und existenzbedroht von einem Monat in den nächsten zittern. Ich will das Leben auskosten, in Stutenmilch, in Champagner baden. Ich will ein Luxusgeschöpf sein."



Der letzte Tango der Sophie R.:

"Also, Frank kommt, kommt auf die Bühne, macht seine Slapstick Nummer, rutscht aus, rutscht ab, redet dabei von China und vom Kommunismus, auch dass ich ihn nicht mehr liebe. Frank, das bin doch ich in der nächsten Szene, Kostümwechsel sage ich mir, eile zu den Kostümen, diesmal ist es das rote Kleid. Sie souffliert. Ich sage ihr, der mit den Dauerwellenlocken, sie solle das Maul halten, ich, Sophie, kenne den Text, auch Frank steht nun neben mir, grinst, Frank heißt nicht Frank, Frank heißt Martin, aber nicht, wenn er die Vorstellung spielt."



Kannibale und Diebe (für den Theater Sommer Klagenfurt):

"Jessas, nichts ist fertig, nicht einmal die Bettwäsch´ drapiert, Pardon, die (es französisch betonend) Dekoration, und der Speisekammer muss ich auch noch die letzten Rest herauslocken. Wenn er mir da nicht ins Schimpfen kommen wird...

Was soll´s? Fragt er mich, der Abendwind, warum Sie schon da sind, und ich noch nicht fertig, schieb´ ich´s auf´s schlechte Wetter, das uns seit Tagen plagt und mich in meine Gelenk, einverstanden?, und wenn er mir das Wetter nicht glaubt, schieb ich´s auf die hiesige Politik."

Fotos: Monika Saulich (Pornoladen), Martin Zistler (Der letzte Tango der Sophie R.), Ernst Miehl (Der Menschenfeind, Die Altruisten, Bombsong), Oliver Gruber (Der Disney Killer)

Inszenierungen

"Die Geierwally" von Willhelmine von Hillern, Kosmos Theater und Scheune Schwechat

"Der Menschenfeind" von Molière, Scheune Schwechat

"Höllenangst" und "Häuptling Abendwind" von Johann Nestroy, Alte Schieberkammer und Rabenhof Theater

"Der Disney Killer" von Phillip Ridley, Theater Forum Schwechat

"Alice. Eine Wunderland Geschichte" nach Lewis Caroll, Kosmos Theater

"Die Altruisten" von Nicky Silver, Scheune Schwechat und Ensembletheater

"Antigone" von Sophokles, Eishalle Schwechat

"Ein Sommernachtstraum" von William Shakespeare, Scheune Schwechat

"Hilfe, das Volk kommt!" von Dario Fo, Theater Forum Schwechat

"Die italienische Nacht" von Ödön von Horvath, Theater Forum Schwechat

"Pension Schöller" nach Laufs und Jacoby, Amerlinghaus und Scheune Schwechat

"Bombsong" von Thea Dorn, Kosmos Theater

PRESSESTIMMEN

 

 

"Auf überaus hohem künstlerischen Niveau wurde unter der Regie von Isabella Feimer die Geschichte der Maria Anna Rosa Knittel dargestellt. Verantwortlich für die außergewöhnliche Qualität und Faszination der Aufführung zeichnet ohne Ausnahme das gesamte Team. Höhepunkte bei denen das Publikum den Atem anhielt."

NÖN, „Die Geierwally“, Woche 42/2007

 

„Die Regisseurin Isabella Feimer hat mit den urkomischen Figuren ihres Stücks eine rasante Komödie inszeniert, ohne Langeweile aufkommen zu lassen. ... ein Stück, das Spaß macht, den Protagonisten wie den Zuschauern.“

Nön, „Die Altruisten“, von Bettina Figl

 

„Interessant ist auf jeden Fall das Bühnenbild von Lukas Siman. Angesiedelt zwischen Popart und Comic, in das sich die Darsteller integrieren, erinnert es an die 60erJahre und damit zum Inhalt passend an die Studentenrevolution und Protestkundgebungen zu dieser Zeit. ... Die schauspielerischen Leistungen der fünf DarstellerInnen sind souverän und überzeugend.“

Internet, „Die Altruisten“, von Andreas Zednicek

 

„Isabella Feimer inszenierte Bombsong als bissiges Psychogramm und gewährt dem pulsierenden Text von Thea Dorn genügend Raum, um sich zu entfalten.“

Wiener Zeitung, „Bombsong“

 

„Fabelhaftes Ensemble rund um Michael Schuberth ... Allesamt treten die Mannequins der vermeintlich besseren Gesellschaft in Weiß auf. Von Sterilität ist dennoch keine Rede – die Inszenierung lässt sogar Weiß bunt erscheinen ... großes Theater!“

Nön, „Der Menschenfeind“, von Christoph Dworak

 

„Frech, spritzig, unterhaltsam – und doch nie die Wurzeln des englischen Meisterdichters verlassend. ... Das Experiment ist gelungen!“

Nön, „Der Sommernachtstraum“, von Christoph Dworak

 

„Alice. Eine Wunderlandgeschichte lässt in ihrer verqueren Bildpoesie das Potenzial von Regisseurin Isabella Feimer erahnen. ... Die Aufzehrung der Unterhalungsklischees wirkt Wunder in Alice's Kinderzimmer.“

Der Standard, „Alice. Eine Wunderlandgeschichte“, von Ronald Pohl

 

„Schmucklos, vielstimmig und intensiv ... Die Eishalle als seelische Eishölle entpuppt sich als geeigneter Ort für diese düstere Geschichte, deren Teil wir sind.“

Das Gespräch, „Antigone“, von Christopher Schlembach

 

„Trotz der abstrakten Handlung bietet das Stück dem Zuschauer jedoch ein visuelles Erlebnis, dem er sich nicht mehr entziehen kann, ehe er verwirrt entlassen wird. Psychodelisches Lichtspiel und schlichte Bühne gepaart mit lautmalerischer Kindersprache hinterlassen einen bleibenden Eindruck. Ohne Frage bleibt das Stück ein Muss für alle Fans des Ausgefallenen.“

Nön, „Der Disney Killer“, von Oliver Gruber